IQOS ist ein Tabakprodukt ausschliesslich für erwachsene Raucher, die eine Alternative suchen. IQOS ist nicht risikofrei.

Erste IQOS-Boutique in Zürich eröffnet

Anfassen, entdecken, probieren: Auch wenn Online-Shopping boomt, das sinnliche Kauferlebnis kann der Mausklick nicht ersetzen. Die erste IQOS-Boutique in der Schweiz ist bester Beweis.

Helles Ambiente: Modern und auf das Produkt fokussiert: Die IQOS-Boutique in Zürich lädt zum Entdecken ein.

Die Digitalisierung hat viel verändert. Auch die Art, wie wir shoppen. Während der Online-Handel boomt, stehen immer mehr stationäre Händler vor dem Aus. 2017 kauften wir Schweizer für 8,6 Milliarden Franken online ein, hauptsächlich aus Bequemlichkeit: Für die meisten von uns ist die Lieferung nach Hause das stärkste Motiv fürs Einkaufen per Mausklick, gefolgt vom Umstand, dass Online-Shops keine Öffnungszeiten kennen. Doch Amazon und Alibaba zum Trotz: Die Lust am persönlichen Shopping-Erlebnis ist uns nicht vergangen. Gerade Lebens- und Genussmittel kaufen wir weiterhin gerne im Geschäft ein, wie die Futurecom E-Commerce-Studie 2018 zeigt. «Ich bin davon überzeugt, dass es immer Bedarf für Offline-Standorte geben wird», sagt denn auch Dominique Leroux (53), Geschäftsführer von Philip Morris Schweiz. Der Tabakhersteller hat soeben an bester Lage in der Zürcher Innenstadt die erste IQOS-Boutique in der Schweiz eröffnet. Mit dem sogenannten «Heat-not-Burn»-Produkt IQOS, bei dem der Tabak nur erhitzt statt verbrannt wird, will Philip Morris in die Zukunft gehen mit dem Ziel, sich dereinst ganz aus dem Geschäft mit herkömmlichen Zigaretten zurückzuziehen. Statt Rauch atmen die Konsumenten bei IQOS Tabakdampf ein. Das ist zwar nicht risikofrei, doch sind im Dampf durchschnittlich 90 Prozent weniger schädliche Bestandteile enthalten als im Zigarettenrauch. «Wir haben uns vorgenommen, bis Ende 2019 100 000 Schweizer Raucherinnen und Raucher von IQOS zu überzeugen», sagt Dominique Leroux. «Unsere Boutique in Zürich ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg.» 260 IQOS-Läden gibt es bereits weltweit, und auch in der Schweiz sind weitere Geschäfte geplant.

Bevorzugte Lage: Die Boutique in einem historischen Gebäude in der Zürcher Altstadt.

Doch warum überhaupt? Jeder erwachsene Raucher kann sein IQOS-Kit bequem im Internet bestellen. Oder auf dem Weg zur Arbeit am Kiosk kaufen. «In unseren Boutiquen kreieren wir ein sinnliches Erlebnis», erklärt Dominique Leroux. «Der Kunde kommt mit dem Personal ins Gespräch, er kann die Produkte anfassen und entdecken. Dies in einer einladenden, warmen Atmosphäre.»

Der bekannte dänische Markenstratege Martin Roll sagt: «Die Erwartungen an Online-Shopping und das Einkaufen im Laden sind komplett unterschiedlich.» Online würden wir Kaufentscheide vorwiegend nach ökonomischen Gesichtspunkten fällen. «Wenn wir aber einen Laden betreten, wollen wir anfassen, fühlen, schmecken, hören, um uns ein besseres Bild des Produkts machen zu können.»

Händler sind nicht mehr einfach nur Verkäufer. «Sie sind zu Lifestyle-Partnern geworden, mit denen der Kunde eine emotionale Bindung aufbauen will», schreibt die Journalistin Alexandra Sheehan. Der oftmals totgesagte Laden, er lebt. Nur verändert er sich gerade sehr. Grosse Brands eröffnen Geschäfte, die mit den herkömmlichen Konsumtempeln nicht mehr viel gemein haben. Im neuen Nike-Store in Shanghai shoppt die Kundschaft in einem hochtechnologisierten, hyperverlinkten Umfeld exklusive Sammlerstücke, und es gibt Raum für Konferenzen und Workshops. Im Flagship-Store des -koreanischen Smartphone-Herstellers Samsung in New York kann man in einem Virtual-Reality-Tunnel in andere Welten eintauchen, an der Selfie-Station herumexperimentieren und Konzerte besuchen. Nur Ladentheken sucht man hier vergeblich: Denn zu kaufen gibt es nichts. Der Shop als reiner Erlebnispark.

Bei Philip Morris gehe man bewusst einen andern Weg, sagt Geschäftsführer Dominique Leroux. In den IQOS-Boutiquen würden das Produkt und die Beschäftigung mit ihm im Mittelpunkt stehen. Dem entspricht die Einrichtung: Viel Licht und Naturmaterialien wie Holz sollen eine Brücke zum Naturprodukt Tabak schlagen. Nicht Action, sondern Entschleunigung ist die Devise.

Persönlicher Kontakt: Im Laden kann man sich die Technologie von IQOS erklären lassen.

IQOS Boutique, Weinplatz 10, 8001 Zürich

«Wir planen weitere Geschäfte in der Schweiz»

Dominique Leroux, Geschäftsführer Philip Morris Schweiz.

Herr Leroux, warum setzt Philip Morris bei der Einführung von IQOS auf Boutiquen? Das Produkt kann in der Schweiz ja auch online und am Kiosk erworben werden.

IQOS ist ein neuartiges und daher erklärungsbedürftiges Tabakprodukt für erwachsene Raucher. In der Boutique haben wir Zeit, um ihnen IQOS und die Heat-not-Burn-Technologie ungestört zeigen zu können. Der Kunde kann die Produkte anfassen und entdecken und aus einer breiten Palette von Accessoires sein persönliches Gerät zusammenstellen. Minderjährigen ist der Zutritt zur Boutique untersagt.

Es gibt bereits mehr als 260 IQOS-Stores in 43 Ländern. Welches Konzept steckt hinter diesen Boutiquen?

Das Design unserer Läden ist raffiniert, modern und auf das Produkt fokussiert. Gleichzeitig möchten wir eine einladende, warme Atmosphäre schaffen, die grossen Wert auf natürliche Materialien legt. In Zürich dominieren weisse, graue und holzfarbene Elemente, um den ursprünglichen historischen Charakter des Gebäudes zu unterstreichen. Bei IQOS wird echter Tabak erhitzt: Wir schlagen in unserem Design mit Naturelementen die Brücke zur Tabakpflanze, die ebenfalls ein Naturprodukt ist.

Das Geschäft in Zürich ist 120 Quadratmeter gross. Welche Rolle spielt die Ladenfläche für das Kundenerlebnis?

Eine ganz entscheidende. Der Konsum von Tabakprodukten hat neben Geschmack ja auch viel mit Design und Ritual zu tun. -Entsprechend gross ist das Interesse unserer Kunden, länger zu verweilen, um das Produkt in einem schönen Ambiente zu entdecken. Das erfordert Platz.

Sind weitere Geschäfte in der Schweiz geplant?

Ja, wir haben die Absicht, unser Ladenkonzept weiterzuentwickeln und auch in andern Schweizer Städten IQOS-Boutiquen zu eröffnen.

Wie sieht die Zukunft des Einzelhandels Ihrer Meinung nach aus?

Der Einzelhandel verändert sich, auch hier geht der Trend zur Digitalisierung. Aber ich bin davon überzeugt, dass es immer Bedarf für Offline-Standorte geben wird.

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2019-08-28T09:07:19+02:00
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