Das Komp-e-tenz-Zentrum

Der Audi e-tron ist da: Den ersten vollelektrischen SUV mit vier Ringen kann man in der Schweiz bereits kaufen. Doch wer darüber nachdenkt, zur E-Mobilität zu wechseln, hat oft Fragen – oder sogar Berührungsängste. Genau deshalb hat Audi in Zürich an bester Lage das erste e-tron experience center eröffnet.

«Die Zukunft hat begonnen», sagt TV-Moderator Sven Epiney beim Grand Opening des Audi e-tron experience centers am 13. Juni in Zürich. Der Traum vom fast geräuschlosen und ganz emissionsfreien Auto ist in der Gegenwart angekommen. Den e-tron, den ersten vollelektrischen Audi, kann man bereits auf Schweizer Strassen sehen. Ihm werden noch ganz viele folgen: Bereits 2025 soll schon jeder dritte verkaufte Audi rein elektrisch fahren.

Moderator Sven Epiney an der Eröffnung des e-tron experience centers. (Tom Lüthi)
Moderator Sven Epiney an der Eröffnung des e-tron experience centers. (Tom Lüthi)

«Das Thema wird uns komplett einnehmen», sagte Audi-Markendirektor Dieter Jermann. «Das sind die Grundsteine. Und der Grund, warum wir uns die Zeit und die Ressourcen genommen haben, das e-tron experience center überhaupt auf die Beine zu stellen.»

Die wichtigsten Informationen

Adresse: Audi e-tron experience center, Utoquai 47, 8008 Zürich
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11 bis 18.30 Uhr, Samstag 11 bis 16 Uhr
Kontakt: [email protected], +41 44 269 54 54
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Die Technologie ist da. Sie ist zuverlässig, begeisternd, überzeugend. Schon heute. Aber die E-Mobilität braucht Erklärungen. Wo lädt man am besten? Wie? Und wie viel Reichweite ist genug? Exakt für solche Fragen hat Audi nun ein Kompetenzzentrum geschaffen.

Am Utoquai 47 in Zürich drehen sich alle Antworten um solche Fragen. Dort will Audi Schweiz Autofahrern mit Berührungsängsten Wissen mitgeben und Hemmungen abbauen. Natürlich kann man den Audi e-tron dort auch Probe fahren. Aber eben auf «neutralem Territorium», wie Peter Schmid erläutert, der das e-tron experience center leitet.

Am Utoquai ist auch ein Audi e-tron stationiert. (Tom Lüthi)
Am Utoquai ist auch ein Audi e-tron stationiert. (Tom Lüthi)

«Das hier ist eine Beratungs-, keine Verkaufsstelle. Man soll zu uns kommen können und für alle Fragen rund um die E-Mobilität eine Antwort erhalten», sagt Schmid. «Wir wollen Aufklärungsarbeit betreiben. E-Mobilität ist keine Hexerei. Bloss etwas, was enorm viel Spass bereiten kann.»

Peter Schmid leitet das e-tron experience center. (Tom Lüthi)
Peter Schmid leitet das e-tron experience center. (Tom Lüthi)

Schmid weiss, wovon er spricht. Er ist ein «Überläufer», hatte früher selber Benzin im Blut, wie er selber sagt. «Ich hatte meine Vorbehalte. Dann bin ich konvertiert. Ein Hammer-Gefühl: Jeder, der schon mal elektrisch gefahren ist, will das Auto quasi nicht mehr hergeben.»

Experten stehen für Fragen zur Verfügung. Teil des e-tron experience centers sind aber auch Wissens-Screens, die Besucher mit der E-Mobilitäts-Thematik vertraut machen. Dort erfährt man zum Beispiel, wie der Strommix in der Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern genau ausschaut. «Für die Gesamtökobilanz ist das matchentscheidend», sagt Schmid. «Über 60 Prozent des Schweizer Stroms stammen aus erneuerbaren Quellen, vor allem Wasserkraft. Pro Kilowattstunde produzieren wir hier bloss 24 Gramm CO2 – in Deutschland sind es ein 540!»

Das Kraftpaket: Am Utoquai ist auch eine Batterie aus einem Audi e-tron ausgestellt.
Das Kraftpaket: Am Utoquai ist auch eine Batterie aus einem Audi e-tron ausgestellt. (Tom Lüthi)

Das Wissen der E-Mobilitäts-Experten kann man übrigens auch mit Gruppen in Anspruch nehmen. Audi öffnet die Türen auch für Events. Firmen, Vereine, Behörden oder Business-Clubs können das e-tron experience center buchen. Es gibt sogar eine Zuschauertribüne. Sie dient auch als Co-Working-Space: Wer am Utoquai seinen Laptop aufschlagen und aufladen will, ist herzlich willkommen. Übrigens gibt es dort auch eine einladende Kaffee-Bar, um Energie zu tanken.

Formel-E-Pilot Daniel Abt (links) stärkt sich an der Kaffee-Bar.
Formel-E-Pilot Daniel Abt (links) stärkt sich an der Kaffee-Bar. (Tom Lüthi)

E-Mobilität mag beginnen mit dem, was den Motor antreibt. Doch das ist erst der Anfang. «Es geht um ein ganzes Ökosystem, auch daheim. Womöglich wird eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sinnvoll. Vielleicht kommt ein Pufferspeicher im Haus dazu, um die regenerative Energie zwischenzulagern», sagt Schmid. «Dazu kommen Dienstleistungsthemen – und natürlich das Aufladen. Im e-tron experience center gibt es dazu viele Beispiele – von der Heim- über die Schnell- bis bis hin zur Superschnell-Lade-Infrastruktur.»

Die Premieren-Schmuckstücke: Die Designstudie Audi PB18 e-tron (rechts) und das Formel-E-Auto Audi e-tron FE05. (Tom Lüthi)
Die Premieren-Schmuckstücke: Die Designstudie Audi PB18 e-tron (rechts) und das Formel-E-Auto Audi e-tron FE05. (Tom Lüthi)

Und wie es weitergeht? Auch dafür ist Platz am Utoquai. Audi Schweiz zeigt inspirierende Beispiele für E-Mobilität. Den Anfang macht die Schweizer Premiere des Schmuckstücks Audi PB18 e-tron, eine vollelektrische – und voll fahrbare – Designstudie, die Audi für die letztjährige Pebble Beach Automotive Week in Kalifornien ausgeheckt hat. Ausserdem ist bis zum E-Prix in Bern der Formel-E-Bolide Audi e-tron FE05 zu sehen. Etwa alle sechs Wochen sollen neue Autos zu sehen sein – unter anderem Neuheiten, die in Shanghai und Frankfurt Premiere haben.

e-tron News

Technik, Gesellschaft, Mobilität: Bleiben Sie up to date bei den Themen, die uns in Zukunft bewegen.